KARMA AKADEMIE e.V.

KARMA AKADEMIE e.V. – Wir haben uns gegründet, die Karma Akademie Berlin … und mit dem gemeinnützigen Verein auch die Idee, dass wir künftig (Mit-) Interessierten über der Verein die Möglichkeit geben, schöne Dinge selbst (neu) zu entwerfen und gemeinsam für den Eigenbedarf zu produzieren – umweltfreundlicher und sozialer, als es wohl die meisten herkömmlichen Hersteller können oder wollen.

Unser erstes Projekt: wir werden in etwa zwei Wochen bei Startnext eine neue Kampagne für eine weitere Kleinserie der Chakhs starten. Für alle, die es nicht mehr ohne aushalten. 🙂  Freut Euch drauf … und auf noch viel mehr! Denn schon bald werden wir gemeinsam mit Euch auch ein oder zwei Weiterentwicklungen crowducen können. 😉

Besucht uns auf unserer FB Page https://www.facebook.com/karmaakademie , auf der Ihr weitere Infos zur Chakhs-Kampagne und allen weiteren Kampagnen erhalten werdet!

LG, Euer Karma Team

 

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KARMA CLASSICS – NEUE WEGE

Liebe Karma Classics Crowd,

weil es in den letzten Monaten sehr still um das Karma Classics Projekt geworden ist, möchten wir Euch gerne mitteilen, dass es nicht eingeschlafen ist. 😉

Wir waren in den letzten Monaten viel damit beschäftigt, neue Wege für das Karma Projekt zu erkunden. Die Botschaft an die ethisch wenig vorbildlichen Hersteller der modischen Vorbilder wurde ja mit den beiden vorangegangenen Ernten bereits deutlich gemacht: schöner Schuh, aber ganz schlechtes Karma! Wir können das besser! Bei der 3. Ernte geht es darum, etwas Besseres so anzubieten, dass noch mehr Menschen es ohne Bedenken produzieren können. Das macht diese Phase des Projektes etwas schwieriger, aber nicht unmöglich. Trotzdem haben wir Zeit und Aufwand, die dafür nötig sind, ziemlich unterschätzt. 😦 Einige Mitglieder der ursprünglichen Crew mussten deshalb in der Zwischenzeit wieder aussteigen, da sie sich beruflich neu orientieren und nicht mehr die Zeit aufbringen können, die das neue Karma Projekt fordert. Wir haben aber neue Crowd-Mitglieder gefunden, die mit der gleichen Begeisterung mitmachen.

Dieser Schuh soll Maßstäbe setzen. Er soll allen Menschen zur Verfügung stehen, die ihn crowducen wollen. Wir wollen ein chices, nachhaltiges „open source“ Produkt schaffen, ohne Marken-Rechte. Die einzige Bedingung, die wir stellen werden, ist die Produktion für den Eigenbedarf im regionalen Rahmen, nach hohen sozialen und ökologischen Aspekten.

Der Karma Classics II ist etwas Neues. Er soll viele Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

1) Der Sneaker soll ein Modell-Produkt werden, von unserer Crowd entwickelt, aber für alle Menschen nutzbar. So, wie es VanBo mit den Hartz IV Möbeln vorgemacht hat.

2) Er soll auch weiterhin nur zum Eigenbedarf hergestellt werden, also nur in der Menge, die der Zahl der Mitproduzenten entspricht. Wir wollen schließlich keine Vorhaltewirtschaft, die etwas produziert und danach in den Markt drückt, anstatt vorher die Nachfrage zu bestimmen. Außerdem ist Vorfreude auf ein Mega-Produkt ja etwas sehr Schönes. 🙂

3) Wir greifen bei der 3. Ernte auch den Gedanken auf, dass wirtschaftliche Dinge idealerweise in einem regionalen Rahmen ablaufen, um Menschen in der jeweiligen Region nach guten Maßstäben zu beschäftigen, soziale Strukturen zu erhalten und durch kürzere Wege die Umweltbelastung so gering wir möglich zu gestalten. Deshalb soll der Karma Classic II global herstellbar sein, aber immer nur regional und für den regionalen Gebrauch produziert werden. Wir wollen, dass jeder Mensch in seiner eigenen Region, zusammen mit anderen, die Classics II herstellen lassen kann, ohne dabei eine globale Lieferkette mit all ihren negativen Konsequenzen fördern zu müssen. Deshalb möchten wir als Europäer mit der 3. Ernte ein Beispiel für nachhaltige regionale Produktion auch im preislich teuren Europa setzen. Gerade weil hier höhere Standards gelten. Wir wollen, dass alle Welt sieht, dass man selbst in verhältnismäßig teuren Ländern sinnvoll wirtschaften kann.

  • Wir stehen in Kontakt mit EKN, einem etablierten Hersteller, der grundsätzlich Interesse an der Produktion einer Kleinserie geäußert hat. Hier wären die Gesamt-Kosten aber voraussichtlich höher als die 69 EUR pro Paar, die wir als Maßstab gesetzt hatten.
  • Als Option könnten wir selbst eine Produktion in Spanien organisieren. Dafür haben wir mit Julia Trautwein eine deutsche Expertin gewonnen, die seit mehr als zwanzig Jahren für namhafte Marken Schuhproduktionen in Spanien organisiert. Spanien hatte vor einigen Jahren eine florierende Schuhproduktion, bevor chinesische Billigprodukte den europäischen Markt überrollt haben. Wir könnten hier zeigen, dass mit Kreativität und der Beschreitung nachhaltiger Wege Möglichkeiten aus der Krise erarbeitet werden können. Julia arbeitet momentan mit spanischen und portugiesischen Lieferanten und Produzenten (Stoffe, Sohle und Endfertigung) zusammen, die in unserem Auftrag einen Prototyp entwickeln könnten, der unseren Vorstellungen entspricht.
  • Der Karma Classics II soll auch in Punkto Haltbarkeit noch verbessert werden, um dem Umweltgedanken noch mehr Rechnung zu tragen. Es gibt hier mehrere Alternativen, die unter Anderem auch die Verwendung von Recycling-Material beinhalten.

Wir werden in Kürze eine Auswahl der Möglichkeiten vorstellen, die Ihr als Crowd habt.

4) Wir möchten, dass andere Menschen den Karma Classics II auch produzieren können, ohne befürchten zu müssen, dass ein globaler Konzern die Rechte daran beansprucht. Deshalb möchten wir den Karma Classic II auch so weiter entwickeln, dass er ein klassisches Designprinzip aufgreift, aber nicht millimetergenau eine direkte Kopie eines Produktes ist, das wir aus moralischen Gründen eigentlich nicht wollen.

5) Wir glauben auch daran, dass jede ethisch gute Unternehmung das Gemeinwohl unterstützen muss. Dazu gehört auch die Zahlung von Steuern. So lästig sie sind, sichern Steuern unter anderem auch die Existenz derjenigen Menschen, die abhängig von staatlichen Ersatzleistungen sind.

6) Wir gründen den gemeinnützigen „Karma Berlin“ Verein! Auch das ist ein notwendiger Schritt, da mit der dritten Ernte das Projekt ja nicht mehr eine einzelne Aktion ist, sondern schon eine etablierte Unternehmung, die einen rechtlichen Rahmen braucht. Wir machen damit das Crowducen von ethisch hochwertigen Dingen zu einer gemeinnützigen Aktivität. Der Verein wird dementsprechend als eine Hauptaufgabe die praktizierte Lehre des guten Konsums verbreiten.

Wir wollen eine Plattform gründen, auf der sich viele Karma-Interessierte bewegen und viele Projekte durchführen können. Ob dies nun die „Crowduktion“ von ethisch hochwertigen Schuhen oder vielleicht auch andere Vorhaben wie Workshops zu gutem Konsum etc. sind, das entscheidet Ihr. Wichtig ist dabei nur, dass alle daran mitwirken, die ein Interesse an der Besserung der gegenwärtigen Wirtschaft haben. Give & Take ist und bleibt unser Motto. Das Finanzamt hat bereits vorab die Gemeinnützigkeit des Karma Berlin Vereins in Aussicht gestellt. (Dies ist aber nicht auf die Produktion der Schuhe bezogen, sondern betrifft die allgemeine Ausrichtung der Haupt-Aktivitäten.)

Wer macht mit bei der Gründung? Bitte meldet Euch bei karmasinberlin@gmail.com

7) Showroom Karma Classics II – Wir möchten Euch das neue Modell auch zum Anfassen präsentieren und werden nach der Prototypen-Anfertigung einen Showroom eröffnen, in dem Ihr den Prototyp begutachten könnt. Dabei sollen auch die Stoffe und die Sohlen-Option vorgestellt werden. Falls jemand die Möglichkeiten hätte, einen solchen Showroom einzurichten, wären wir für eine Nachricht dankbar.

Wir hoffen sehr, dass viele von Euch auch bei der 3. Ernte als Co-Produzenten mitmachen und das Karma-Projekt auf eine neue Ebene heben.

LG,

Euer Karma-Team

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Das Team der Karma Classics

Liebe Karma-Crowd,

wir haben uns ja schon im ersten Blogpost hier vorgestellt, jetzt aber noch mal mit Bild, damit Ihr jemanden vor Euch habt.

Wir sind derzeit zu dritt, in Berlin und in der weiten Ferne …

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Adriane, Jörg und Malinka.

Viele Grüße vom Team der Karma Akademie!

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Grau ist das neue Pink

Bald sind sie wieder da: die Karma Classics, Nachfolger der Karma Chakhs. Auch diesmal werden wir wieder über Farben abstimmen lassen und dann eine limitierte Auswahl produzieren – auch aus ökologischen Gründen, denn die meisten schrillen Farben können nur mit umweltschädlichen Chemikalien und oft unter gesundheitsgefährdenden Umständen hergestellt werden.

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Da wir unseren  Prosumenten aber auch Qualität bieten wollen, sind wir derzeit auf der Suche nach einer Produktionsstätte in Europa. In der Auswahl stehen verschiedene Betriebe in Spanien und Osteuropa – wo wir hoffen, wirtschaftlichen Problemen durch faire und nachhaltige Produktion entgegenzuwirken.

Daher gilt – Grau ist das neue Pink! Oder vielleicht Blau. Aber eben auf keinen Fall Pink, Silber oder Gold selbst. Hier ein paar Bilder aus vergangenen Produktionen. Die neuen Schuhe werden garantiert genauso schön – und mit geringerem carbon footprint.

 

 

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editorial-202Alle Photos von: „Productionpark“.

 

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Ein Klassiker – aber anders

Die Crowd hat gewählt: Innerhalb von fünf Tagen gaben 353 Personen zu 16 vorgeschlagenen Namen ihr Votum ab – und stimmten mit 114 Stimmen für den neuen Namen „Karma Classics“. Damit haben wir einen Namen, der nach wie vor das Wesen des Projekts ausdrückt, nämliche faire und nachhaltige Produktion. Aber der auch gleichzeitig vermeidet, phonetisch mit dem bisher gebräuchlichen Namen „Karma Chakhs“ zu nah an den Chucks des Konzerns Nike zu sein.

Denn: Von der Produktionsweise jendes Schuhs durch Nike und auch seinen Vorgängermodellen möchten wir uns dezidiert abheben – und das nicht nur wegen der vor ein paar Jahren in Presseberichten zu Tage geförderten unmenschlichen Produktionsbedingungen. Schon der von Nike im Jahr 2008 aufgekaufte Vorgänger Converse übte sich schon früh in Massenproduktion dieser urspünglich für den Basketball hergestellten Schuhe. Auch die Nähe zum Militär, wie sie der Namensgeber der Schuhe Chuck Taylor pflegte, ist nicht unser Vorbild.

Unsere Produktion hingegen mißt sich nicht an Quantität, sondern an der Fairness der Produktionsbedingungen, der Nachhaltigkeit der Materialien und auch der Produltionswege. Damit sind die Karma Classics im Grunde eine gute Zusammenfassung: ein Klassiker unter den Sportschuhen, aber eben mit gutem Karma.

Danke an alle, die mit abgestimmt haben!

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Produktion mit gutem Karma

Herzlich Willkommen zum Karmaberlin-Blog.

Auf dem Blog von Karmaberlin, ein Folgeprojekt der von Van Bo Le-Mentzel gegründeten Karma Chakhs, bieten wir Einblicke in unsere Projekte. Unser Ziel ist es, nachhaltige Konsumgüter zu produzieren und darüber transparent zu informieren; finanziert werden die Projekte durch Crowdfunding.

Unserer Meinung nach sollte nachhaltige Produktion jedoch nicht innerhalb der Grenzen unserer Projekte bleiben – wir möchten hier daher ebenfalls Geschichten und Features anderer, ähnlicher Vorhaben abbilden. Denn das Ziel ist, weltweit darüber aufzuklären, was an industrieller Massen-Billigproduktion schädlich ist für uns alle – und auf wie viele verschiedene Weisen man dafür Alternativen finden kann.

Für’s erste ist der Blog auf Deutsch, Ihr könnt uns auch auf Twitter folgen, wer in den Produktionszyklus einsteigen will, kann dies auf StartNext demnächst tun (geben wir dann bekannt).

Viele Grüße,

Euer Karma Team

Adriane, Eli, Jörg, Julia, Malinka

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